
Gestern fuhr ich nach Einsiedeln zur schwarzen Madonna. Wie immer war ich beeindruckt von der Klosterkirche. Die barocke Fülle von Farben und Formen brachte mich zum Staunen. Weil im Innern der Stiftskirche eine Messe gefeiert wurde, befand ich mich fast allein in der Gnadenkapelle. Ausser mir war da noch eine ausländisch ausssehende Frau. Auf ihrem Kopf thronte ein Hütchen und auf ihrem Gesicht lag ein entrückter Ausdruck. Sie kniete auf dem Boden mit weit ausgebreiteten Armen. Als sie mich sah, unterbrach sie ihr Gebet, stand auf und wünschte mir Frieden. Dann wandte sie sich um und begrüsste auch die zahlreichen Engel, die überall an Kuppel und Wänden vorhanden waren. Sie winkte den Heiligenbildern zu und unterhielt sich mit jeder der Statuen, die für sie alle lebendig schienen. Ich lauschte ihren geflüsterten Worten und erwartete fast die Antwort der Heiligen auch zu hören.Ich war ganz fasziniert und meine Andacht war dahin!
Ich zündete drei Kerzen an und betete bei der ersten für das Wohlergehen aller Menschen, bei der zweiten speziell für meine Familie und bei der dritten für alle meine (Blogger-)Freunde.
Ich war erstaunt, in Einsiedeln noch so viel Schnee vorzufinden.
Zum Mittagessen traf ich mich mit meiner lieben Schwiegermama. Wir plauderten gemütlich über Gott und die Welt!
Altes Gebet:"Maria, mit dem Kinde lieb,
uns allen Deinen Segen gieb."












































