Montag, November 26, 2007

Zibelemärit









Heute Morgen pünktlich um 5 Uhr besuchten wir den Berner Zibelemärit. Es war ziemlich kalt und noch sehr dunkel. Aber was für eine Pracht und Augenweide erwarteten uns. Wir bewunderten die vielen Stände, es sollen um die 700 gewesen sein. Liebevoll dekoriert und arrangiert prangten da vor allem die vielen Zwiebelkränze. Dieses Jahr wurden ca. 55 Tonnen Zwiebeln bereitgestellt!
Reich beschenkt, sprich schwer beladen mit Zwiebelkränzen machten wir uns vergnügt auf den Heimweg.

Sonntag, November 25, 2007

November

"Solchen Monat muss man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdriesslich sein
Und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
Keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht!

Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
Wie sie tanzen in dem Wind
Und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
Und sie durcheinanderwirbelt
Und sie hetzt ohn' Unterlass:
Ja, das ist Novemberspass!"

Heinrich Seidel
1842 - 1906

Samstag, November 24, 2007

"Schwanensee"

Der Föhnsturm kam nicht bis nach Luzern.


Lange stand ich am Vierwaldstättersee und schaute diesen wunderschönen Tieren zu wie sie so elegant und stolz durchs Wasser glitten.

Freitag, November 23, 2007

Mittwoch, November 21, 2007

Schlaflos in Sevelen

Endlich ist diese Nacht der Nächte vorbei. Die Nacht, in der der Föhnsturm mit grosser Kraft an Fenstern und Türen rüttelte, in allen Tonarten schrie, winselte, stöhnte, hämmerte.

Das nicht eben berauschende Testspiel gestern Abend, in dem Nigeria die Schweiz 0:1 besiegte, bot nicht wirklich Stoff zum Täumen.
So blieb ich wach, lauschte den überlauten Stimmen des Sturms und versuchte vergeblich einzuschlafen.
Dann aber stand ich auf, griff mir eine DVD aus dem Gestell und tauchte ab nach Seattle.

Heute um 6 Uhr zeigt das Thermometer schon 17 Grad an.
Mein Körper scheint nur noch aus Kopf zu bestehen, in dem es hämmert, dröhnt, winselt...
Mein Ziel ist es jetzt nur noch zu fliehen. Ich steige schnell in den Zug und fahre dorthin, wo mir kein so rauer Wind um die Ohren bläst.
"Ich bin dann mal weg."
(Kerkeling)

Montag, November 19, 2007

Happy Birthday


Heute feiert mein Schwesterchen Geburtstag.
Ganz herzliche Gratulation zum Festtag!

"Eine Schwester zu haben bedeutet,
niemals allein zu sein."
Linda Macfarlane

"Für die Aussenwelt sind sie
zwei sehr, sehr alte Damen.
Füreinander sind sie
Schneeweisschen und
Rosenrot, ihre Kindheit
erst kurz vergangen, ihre
Erinnerungen hellwach."
Charlotte Gray

Sonntag, November 18, 2007

Überlistet

"Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich lass ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich halt die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür - - -
und friert!"


Heinz Erhard
"Mein" Winter sitzt im geduldig im Liegestuhl und wartet, bis ich die Türe öffne.

Freitag, November 16, 2007

es schneit



"Auf der Suche
nach etwas Schönem wie Schnee
ging ich leer aus
bis es des Wegs zu schneien begann"

Elisabeth Borchers

Donnerstag, November 15, 2007

Mittwoch, November 14, 2007

Astrid Lindgren hat Geburtstag

Astrid Lindgren ist am 14. 11. 1907 geboren. Heute wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Den Text und diese Fotos habe ich dem Buch: "Astrid Lindgren" von Jacob Forsell, Johan Erséus und Margareta Strömstedt entnommen.

Felix hat mir noch einen Link geschickt, herzlichen Dank! Le voilà.


Heute kommt, wie Mascha Kaléko es einmal formuliert hat, "die Kindheit zu Besuch". Dies ist der Tag, an dem Astrid Lindgrens unvergleichlich schöne Figuren an die Türe klopfen und Einlass begehren. Pippi Langstrumpf, die Bullerbü-Kinder und die aus Saltkrokan, Michel, Rasmus, Lotta, Karlsson, Madita, Ronja, die Brüder Löwenherz, Mio und all die anderen erzählen mir ihre Abenteuer und lassen mich trotz später Stunde glatt den Schlaf vergessen.

Montag, November 12, 2007

noch mehr Kühe!

Verwirrt kaut diese Kuh einen noch schneefreien Grashalm.

Es ist bitter kalt und ich glaube, am liebsten würden diese Kühe zu mir ins warme Auto springen!

Sonntag, November 11, 2007

Hurrah! Es schneit!




Eben war diese Wiese noch grün und im nächsten Moment liegt sie da, wie mit einem Zuckerguss überzogen. Der Winter hat sich auf leisen Sohlen heimlich herangeschlichen und die verblüfften Kühe mit dicken, fetten Schneeflocken überrascht.

Samstag, November 10, 2007

5 Jahre Orell Füssli

Heute, pünktlich um 14 Uhr, stieg im 1. Stock der Buchhandlung "Orell Füssli" am Bellevue die kleine gediegene Geburtstagsfeier.
Herr Kellerhans, ein bekannter Stammkunde, jubilierte mit und zeigte ein selbstgemaltes Bild: "Frau Kellerhans im Keller". Er schlug vor, dieses Porträt zu verkleinern und es als Buchzeichen zu verwenden.

Zur grossen Freude des Publikums ernannte er sich auch zum Festredner und lobte in launigen Worten die Buchhandlung.


Die Confiserie Sprüngli stiftete einen Riesenkuchen, der anschliessend grosszügig an die Gäste verteilt wurde.

Freitag, November 09, 2007

Heiligtum Baum



In all seiner Schönheit und Pracht steht dieser Baum in der Nähe des Friedhofs in Buenos Aires. Es ist ein unvergleichlich eindrückliches Erlebnis über die Wurzeln zu klettern, zum Stamm zu gelangen und ihn zu umarmen. Unter dem grünen Blätterdach zu sitzen, die Kraft des Baumes zu spüren, mit ihm zu kommunizieren, lässt Staunen, Ehrfurcht und Dankbarkeit erstehen.

Donnerstag, November 08, 2007

Ertappt

An einer Strassenecke in Buenos Aires haben wir die Hunde getroffen, die von professionellen "Hundesittern" ausgeführt werden. Angeleint lagen sie da, derweil ihre Betreuer fröhlich miteinander picknickten und sich lautstark unterhielten.

Dienstag, November 06, 2007

Lob des Wanderns

Während den Ferien befand ich mich so quasi ständig auf einer Pilgerreise. Ich habe nämlich das Buch gelesen von

Hape Kerkeling: "Ich bin dann mal weg"

Ich hatte für meine Reise nur zwei Wochen Zeit, er hingegen sechs.
Ich habe es sehr genossen, den Jakobsweg zu gehen mit Hape als kundigem Reiseführer. Er schreibt so lebendig, amüsant, witzig, mit Ironie, dass ich tatsächlich manchmal das Gefühl
hatte, leibhaftig dabei zu sein. Beinahe spürte ich schon die Blasen an meinen Füssen ;-)
Behutsam nähert sich der Autor auch spirituellen Themen und zieht für sich am Ende jeden Tages eine persönliche Erkenntnis.
Ich freue mich schon auf sein nächstes Buch!

Montag, November 05, 2007

Marien-Wallfahrtsort

Unweit von Salta (ARG) befindet sich ein Berg, der sich zu einem weltbekannten Marien- Wallfahrtsort entwickelte. Einer einfachen Frau, Mutter von drei Kindern, soll die heilige Maria erschienen sein und sie gebeten haben, in ihrem Namen den Menschen Heilung an Körper, Geist und Seele zukommen zu lassen.

Jeden Samstag strömen Zehntausende von Pilgern herbei und lassen sich von Maria Livia segnen. Sanft berührt diese mit ihren Händen kurz die Wartenden an Schulter oder Handgelenk und überträgt ihnen Liebe und Kraft.

Viele Menschen sollen dank ihr schon von Elend und Krankheit geheilt worden sein.

Diese Heilungsarbeit geht so tief, dass viele Menschen nach hinten kippen und von den zahlreichen Helfern aufgefangen und auf den Boden gebettet werden, von dem sie nach einigen Minuten wieder aufstehen.

Eindrücklich ist der grosse Baum, der vor der Kapelle steht. Er ist mit Hunderten von Rosenkränzen geschmückt.

Freitag, November 02, 2007

Gratulation

Liebste Pica, herzliche Gratulation zur schriftlichen Anwaltsprüfung!

Donnerstag, November 01, 2007

"Herbstlicher Vers"

"Nun schickt der Herr das Leuchten in die Wälder.
Grellbunte Brände lodert jedes Blatt.
Wie welkt das Herz dem wandermüden Fremden,
Der nur die Einsamkeit zur Heimat hat . . .

Schon fegt der Sturm den Sommer in die Gosse.
Im Park der Ahornbaum schreit blutigrot.
Der Regen weint die immergleichen Tropfen,
Und auf den Wiesen riecht es morsch nach Tod.

Da überfällt den Wandrer banges Schweigen
Und tiefes Weh um Schönheit, die verdirbt.
Herr, nimm mich fort aus diesem letzten Glühen
Und lass mich sterben, eh mein Sommer stirbt."

Mascha Kaléko